Costa investiert 66 Millionen Euro in die Wartung und den Umbau seiner Flotte
Costa investiert 66 Millionen Euro in seine Flotte. Im November und Dezember wurden an den Schiffen Costa Magica, Costa Mediterranea und Costa Marina routingemäßige Wartungsarbeiten durchgeführt. Am 18. Mai 2010 soll die Grand Holiday nach einem großen Umbau für die spanische Tochter Iberocruises in See stechen.
Von den Wartungsarbeiten soll auch die Umwelt profitieren: Beispielsweise wurden auf der Costa Magica so genannte Inverter eingebaut, die die Leistung der Klimaanlage optimieren und damit zur Energieeinsparung und der Verringerung von CO2-Emissionen beitragen. Auch der Treibstoffverbrauch dürfte dadurch zurückgehen – ein sicherlich willkommener Effekt für die Reederei.
Bei Costa geht nach eigenen Angaben jedes Schiff rund alle zwei Jahre ins Trockendock. Dort werden Wartungsarbeiten durchgeführt und Anlagen an die neuesten Sicherheitsstandards angepasst.
Der größte Anteil der Investitionen fließt in den Umbau der Grand Holiday, die bis vor kurzem für die Costa-Mutter Carnival Cruise Lines unterwegs war. Auf der S. Giorgio Werft in Genua wird das 46.052-BRZ-Schiff auf seinen künftigen Einsatz auf dem spanischen Markt bei Iberocruises vorbereitet. Alle Kabinen und öffentlichen Räumlichkeiten werden neu gestaltet. Auch der Einbau zusätzlicher Suiten sowie ein komplett neues Spa sind vorgesehen.
Der Schiffsrumpf des 1985 in Dienst gestellten Kreuzfahrer erhält einen neuen Anstrich mit einer silikonbasierten Farbe, die neben einem verringerten Treibstoffverbrauch auch ohne Freisetzung toxischer Stoffe verhindert, dass sich Mikroorganismen in größerer Zahl am Rumpf festsetzen. Die Grand Holiday wird das vierte Schiff von Iberocruises.
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